Bei der nicht-eitrigen Form (Nephritis non purulenta) schwim- men statt dessen sehr viele Proteine, besonders Albumine, im Harn (Proteinurie). Die Krankheit lässt Querverbindungen in den Muskelfasern zerfallen. Durchfall zählt zu den häufigsten Gesundheitsproblemen bei Pferden. „Wenn man mit den Fingern auf ein Stauungsödem drückt, lassen sich die Pferde das ohne weiteres gefallen“, sagt Dr. Witzmann. Sie können gut- oder bösartig sein und handballgroß werden. „Bei einer Entzündung der Fesselträgersehne ist die Schwellung weniger deutlich“, schränkt Pferdefachtierarzt Dr. Maximilian Pick aus Icking/Bayern ein (siehe „Fesselträgererkrankungen“). Er ist graugelb bis schokoladenbraun und haftet als schmieriger Belag an Schweif und Schenkelinnenseiten. Die Kopflymphknoten können während der akuten Phase druckempfindlich sein; das Pferd ist schlapp bis zur Apathie und frisst nicht. Bei Krampfkolik sind dagegen nur wenige oder gar keine Darmgeräusche zu hören. Er riecht oft sauer bis faulig, mitunter begleitet von lauten Darmgeräuschen. Nur wenn das Nesselfieber überdurchschnittlich stark ist, leiden Pferde unter starkem Juckreiz und werden zunehmend matt und apathisch. Die Schwellungen verursachen starke Probleme beim Schlucken; erkrankten Pferden läuft beim Trinken manchmal ein Teil des Wassers wieder aus den Nüstern. Häufig schwitzen sie, Puls und Atem beschleunigen sich wegen der starken Schmerzen. Beim Tasten findet der Tierarzt kleine, harte, schleimüberzogene Kotballen im Dickdarm. Noch besser sind freilich Kernspintomographie (MRT) und Computertomographie (CT), die gestochen scharfe Bilder von Beugesehnen, Sehnenscheide, Halteband und Knochenrändern des Karpaltunnels liefern. Nasenbluten ist oft das einzige sichtbare Symptom. Bei Schmerzen zeigt das Pferd einen ängstlichen Gesichtsausdruck, sein Atem scheint gepresst. Alarmstufe weiß: Im Röntgenbild, von der Rückseite des Hufs aufgenommen, sieht der Tierarzt deutlich die verknöcherten Hufknorpel (Pfeile). Grundsätzlich können Phlegmonen überall auftreten. Das Pferd atmet schneller als die normalen 10 bis 20 Züge pro Minute und presst beim Ausatmen den Bauch. „Kolik ist also keine Krankheit, sondern ein Syndrom, bei dem verschiedene charakteristische Symptome zusammentreffen“, sagt Dr. Wolfgang Scheidemann von der Tierklinik Hochmoor im nordrhein-westfälischen Gescher-Hochmoor. Je nachdem, was gelähmt ist, zeigt das Pferd unterschiedliche Symptome. Die Abortrate reicht von unter zehn bis über 50 Prozent; viele Stuten haben vorher keine anderen Symptome. Dann kann das Pferd Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken bekommen. Dabei drückt das Pferd die Wirbelsäule ins Hohlkreuz und biegt Kopf und Hals nach hinten. Dann stehen die Schneidezähne schief oder wackeln, Blut läuft aus dem Maul, der Oberkiefer schwillt an. Auf hartem Boden lahmt es stärker. “Das wird leicht mit Schlundverstopfung verwechselt„, sagt Dr. Heike Kühn, Tierärztin an der Pferdeklinik München-Riem. Auch Blutungen in der vorderen Augenkammer und im Darm, die zu rotgefärbtem Durchfall führen, können vorkommen. Was sich abspielt, ist dagegen bekannt: Es entstehen eitrige -Entzündungen, Zahnsubstanz und Knochen werden abgebaut, und Zahnzement wird im Übermaß eingelagert. Die Atemnot bringt Rennpferde so aus dem Rhythmus, dass sie die Geschwindigkeit nicht halten können. Bei der eitrigen Hornsäule pocht die Mittelfußarterie. Sind einer oder mehrere Knorpel komplett verknöchert (Ossifikation), verkürzt sich bei den meisten Pferden die Schrittlänge, vor allem auf hartem Boden und in engen Zirkeln. Auch Koppen kann ein Hinweis sein. für Hufrehe. Der Huf berührt noch den Boden. Die Haare fallen fleckenförmig aus; durch ständiges Scheuern verliert das Pferd immer mehr Fell. Bänder, die die Sehnenscheide umgeben, lassen Gallen besonders deutlich hervortreten. Die Schwellung seitlich des Karpalgelenks kann sich bis in den Unterarmbereich ausdehnen. Verlagert: Das Gaumensegel hat sich über den Kehldeckel gestülpt. Viele Tiere strecken den Hals vorwärts-abwärts und würgen, bis nach einer Weile aus Maul und Nüstern schwallartig Speichel mit Futterresten quillt. Die Lahmheit verstärkt sich auf hartem Boden. Besonders in den ersten drei Monaten haben Schwangere mit Blähungen und Verstopfungen zu kämpfen, da sich der Darm bereits in der Frühschwangerschaftsphase auf die Umstellung vorbereitet. Bei der rektalen Untersuchung ist oft eine gewisse Leere der Bauchhöhle auffallend. Nasenbluten (Epistaxis) kann unterschiedlich stark sein; bei heftigen Blutungen (Rhinorrhagie) können Pferde in wenigen Minuten mehrere Liter Blut verlieren. Netzhautablösungen sind häufig Folge einer Periodischen Augenentzündung; die wiederkehrende Uveitis äußert sich meist durch stark tränende, lichtempfindliche Augen und geschwollene Lider (vor allem das obere). Am besten nehmen Sie die Kräuter als Tee zu sich. Um dem Schmerz auszuweichen, streckt das Pferd den Kopf vor. Neben Bewegungsstörungen zählen fehlende oder eingeschränkte Hautreflexe zu den typischen Symptomen. Deshalb tropfen Speichel und Futterreste aus Maul und Nüstern. Im Gegensatz zu Equinen Sarkoiden (häufigste Form von Hauttumoren beim Pferd) sind Warzen oft nicht größer als Reiskörner; meist sprießen sie in Gruppen von 10 bis 100 Exemplaren. „Mit Weißer Linie meinen die meisten allerdings beides: sowohl das Röhrchenhorn der eigentlich hauchdünnen weißen Linie als auch das Blättchenhorn des drei bis fünf Millimeter breiten Hufbeinträgers.“. Dann schreitet die Krankheit leicht unbemerkt voran, bis das Pferd seine Sehkraft einbüßte. Den Abbau der Zahnsubstanz bezeichnet man als Resorption. Im Extremfall kann es keinen Schritt mehr laufen, knickt in der Hinterhand ein und legt sich fest. Ein Nabelbruch beginnt mit einer harmlosen Beule und wird lebensbedrohlich, wenn sich ein Stück Darm einklemmt. Weil Pferde schlecht gekautes Futter kaum verwerten, magern sie ab; einige bekommen Koliken oder Durchfall. Sie verlieren den Appetit, bei längerer Erkrankung magern sie ab. Die wichtigste Untersuchung ist für ihn jedoch der Ultraschall, weil er damit das Ausmaß und den genauen Ort des Schadens erkennt. Lassen Sie los, und schauen Sie auf die Uhr: Dauert es länger als drei Sekunden, bis die Haut wieder glatt ist, ist zuwenig Wasser im Gewebe. Die Leistungsfähigkeit lässt nach, das Pferd ermüdet schneller. Verbreitet sich die Entzündung außerhalb der Vene, entsteht eine längliche Schwellung. Er scheint in unzähligen Varianten und Abstufungen vorzukommen und sich zum Teil nur vorübergehend zu bilden, wenn ein okkultes, verruköses oder noduläres Sarkoid in den fibroblastischen Typ übergeht. Schwerkranke Pferde können außerdem Sehstörungen bis hin zur Blindheit entwickeln. Das Gewebe ist warm, druckempfindlich und schmerzhaft. Heiße Sommertage haben zwei Nachteile, die für Pferde tödlich enden können: Entweder schwitzen sie zu viel und saufen zu wenig. Eine Linsentrübung leuchtet grau-weiß auf, wenn der Strahl durch die Linse dringt. Diese Trübungen beeinträchtigen das Sehen nicht immer. Tumore, Bluthochdruck oder Sonnenstich lassen das Gehirn schwellen, solange, bis das dumm scheinende Pferd verhungert und verdurstet. Weil das Virus am lebenden Pferd nicht nachweisbar ist, müssen andere Erkrankungen, zum Beispiel Störungen des zentralen Nervensystems, spinale Ataxien, Bornasche Krankheit, Herpes und andere Viruserkrankungen systematisch ausgeschlossen werden. Nach drei bis vier Tagen ist der Virustyp feststellbar. Viele Hepatopathien (Leberleiden) folgen zudem auf andere Erkrankungen wie Herpesinfektionen bei Fohlen, Druse, Fohlenlähme, Leptospirose, Parasitenbefall oder Blutvergiftung und verstecken sich hinter deren Beschwerden. Einige haben leichtes Fieber, stehen apathisch und appetitlos in der Box. Pflanzengifte stören oft das Nervensystem, obwohl sie hauptsächlich in Leber und Nieren wirken. Rattenschweif: Viele Ekzem-Pferde scheuern sich ihre juckende Schweifrübe kahl. Entscheidend ist, in welcher Entwicklungsphase des Fötus die Unterfunktion auftrat. Das Pferd streckt das steife Bein nach hinten. Die Lymphknoten am Kopf (Kehlgangslymphknoten, Speicheldrüsenlymphknoten) schwellen und bilden Abszesse (Eiteransammlungen); sie sind hart, warm und unter Berührung schmerzhaft. Bei anderen zeigt sich die Lahmheit erst nach längerer Arbeit. Durch das Scheuern entstehen kahle Hautpartien sowie offene und nässende Wunden. Bei Hoden-Tumoren schwillt der Hodensack. „Pferde mit einer Lungenentzündung husten immer sehr leise und gequält; Pferde mit einer Erkrankung der oberen Atemwege husten dagegen immer laut und bellend“, erklärt Pferdefachtierarzt Dr. Henning Schlumbohm aus Waldenbuch bei Stuttgart. Ein käsiger Belag bildet sich, der lange unsichtbar bleiben kann. „Bei gedeckten Brüchen ist die Haut über der Fraktur intakt“, sagt Dr. Buyle. Der Herzschlag ist zum Teil stark beschleunigt, der Puls kann auf 100 Schläge pro Minute hochrasen (Tachykardie). Bei der sogenannten Leitungsanästhesie fällt der Befund positiv aus, wenn das Pferd plötzlich nicht mehr lahmt. Pferde, die sich etwa durch Pflanzen vergiftet haben und an Photosensibilisierung leiden, reagieren extrem empfindlich auf ultraviolettes Licht. Pferde mit „küssender Wirbelsäule“ gelten als unheilbar, haben aber längst nicht immer Rückenschmerzen. Sie fühlen sich angespannt und steif an, sind manchmal warm und schwellen, oder das Pferd bekommt Krämpfe. Auf diesem Auge kann das Pferd zwar zwischen hell und dunkel unterscheiden, aber keine Gegenstände mehr erkennen. Häufig schlägt ihre Ruhelosigkeit in Apathie um. Oft sind die Schmerzen so stark, dass das Pferd nur noch auf drei Beinen steht. Je nach Ursache bluten manche nur aus einer, andere aus beiden Nüstern. Die bösartigen Hautgeschwulste haben meistens nur ein, zwei Zentimeter Durchmesser, werden in Ausnahmefällen aber so groß wie ein Kopf. Manchmal hängt die Zunge schlaff aus dem Maul. Es hält seinen Kopf schief, wenn Gesichtsnerven gelähmt sind. „Das ist bei gedeckten Brüchen meist das einzige Symptom, das die Besitzer sehen“, sagt der Pferdefachtierarzt. Die Leitungsanästhesie, bei der das Bein abschnittsweise betäubt wird, ist ein weiterer Schritt der Diagnose: Betäubt der Tierarzt die Karpalbeugesehnenscheide, müsste das kranke Pferd lahmfrei gehen. Durch den ständigen Tränenfluss (Epiphora) ist die Haut unter dem inneren Augenwinkel feucht und verkrustet. Steckt eine Futtermittelallergie hinter den Beschwerden, konzentriert sich der Ausschlag manchmal auf die Umgebung des Afters. Verlagert sich das Gaumensegel während des Fressens, kommt es zu Schluckstörungen (Dysphagie). Bei leichterer Erkrankung und in einem relativ frühen Stadium ist das Langhaar zwar vorhanden, aber glanzlos, dünn und brüchig. Neben Proteinen sind Erythrozyten im Urin, besonders viele bei akuten Entzündungen. Sie wachsen meist nur langsam und werden, wenn sie keiner Reizung ausgesetzt sind, selten zum Problem. Die meisten Patienten haben Fieber, werden schlapp und verlieren den Appetit. Sie blähen die Nüstern, ziehen Maulwinkel und Ohren nach hinten und heben leicht den Schweif. Sie werden übertrieben angewinkelt und anschließend kreisförmig nach vorne geführt, häufig überkreuzen sie sich. Die Pferde sind unruhig, flehmen, scharren mit den Hufen, halten den Kopf tief oder schauen zum schmerzenden Bauch. Eine Darmlähmung ist immer ein medizinischer Notfall und muss sofort ärztlich behandelt werden. Dazu zählen Hufrehe, Augenentzündungen oder Rückenschmerzen. Das Sehvermögen können Sie selbst testen, indem Sie das Pferd am langen Strick über am Boden liegende Stangen und gegen Hindernisse (Latten, Bänder, et cetera) in unterschiedlicher Höhe führen. Typisch: Der erkrankte Bereich schwillt mehr oder weniger stark an und erwärmt sich, was aber oft erst nach Stunden sichtbar ist. Blut, Urin, mehrere Sonographien und MRT sind ohne Befund. Der Versuch, die Halswirbelsäule zu bewegen, scheitert meist. Auch die Sehnenscheide kann betroffen sein. Fieberschübe und -pausen wechseln in unregelmäßigen Abständen. Beim Reiten oder Fahren versucht das Pferd, sich dem Zügel zu entziehen, schlägt mit dem Kopf und wehrt sich. „Shivering-Pferde sind meist keine guten Hängerfahrer; sie kommen häufig schweißnass an, weil die Anfälle ihnen Angst machen“, sagt Dr. Fister. Ihre Symptome gleichen sich zwar, die Muskelerkrankungen haben aber unterschiedliche Ursachen. Der Darm gurgelt wenig oder gar nicht. Bei einem schweren akuten Anfall von Equiner Infektiöser Anämie (EIA, Ansteckende Blutarmut der Einhufer) steigt die Körpertemperatur meist über 40 Grad Celsius. Sie können Form und Größe verändern und zusammenwachsen. Manche Kolikformen erkennt man an der typischen Körperhaltung: Fohlen mit Magengeschwüren liegen häufig scheinbar entspannt an die Boxenwand gelehnt. Die Symptome verschlimmern sich, wenn das Pferd aufgeregt ist. Solche Schwellungen fühlen sich in der Regel hart an und können nur mit Mühe oder überhaupt nicht in die Bauchhöhle gedrückt werden. Andere gehen vor Schmerzen durch oder bleiben starr stehen. Eine Operation hilft manchmal. Weil ECS-Patienten in einen katabolen (abbauenden) Stoffwechselzustand geraten, magern sie leicht ab, die Muskeln schwinden. Nässende Ekzeme, Abschürfungen, Schnittverletzungen und Insektenstiche können Juckreiz auslösen.Auf der inneren Ohrfläche sitzen häufig kleine, ausgetrocknete, sandkörnergroße Krusten, die oft mit Schuppen bedeckt sind. Deshalb lahmen viele Pferde bei Zerrungen, sobald sie sich bewegen müssen (Hangbeinlahmheit), oder sie gehen steif. Sie verlieren Muskulatur und leiden unter Muskelzittern. Das Programm zum weltweiten Versand (USA) und das Programm zum weltweiten Versand (UK) (im weiteren Verlauf zusammen als das „GSP“ bezeichnet) machen bestimmte Artikel („GSP-Artikel“) aus den USA und dem Vereinigten Königreich für Käufer auf der ganzen Welt verfügbar. Manchmal verliert es den Appetit, viele betroffene Tiere liegen auffällig häufig und lang. Der Harn wird durch den roten Muskelfarbstoff Myoglobin verfärbt. Die Mundschleimhaut ist gerötet und schwillt. “Der ungleich hohe Stand der Tuber sacrale ist aber kein Kriterium für eine Blockade oder Schädigung des Kreuzdarmbeingelenks, wenn sich der Sichtbefund nicht plötzlich verändert hat„, betont Pferdeosteopath Kalle Rehm aus Heudorf/Baden-Württemberg: “Es gibt nicht wenige Pferde, die diesen Unterschied haben, aber bezüglich Beweglichkeit und Stabilität beider ISG völlig normal sind.„. (Quelle: peangdao/Getty Images). Im chronischen Stadium wird die Haut dicker. Es ist möglich, dass das Kniegelenk anschwillt. Dazu produzieren die Tränendrüsen 20 bis 30 Milliliter wässrigen Film pro Minute, der am Rand des oberen Augenlids aus dem Tränensack tropft. So kann es sich um eine Lähmung handeln, wenn ein Pferd sein Bein nicht mehr aufstellen, nach vorne führen und belasten kann. Der Kehlkopf reguliert die Atmung. Atemfrequenz und Puls steigen. Wenig elastisch und anfällig: Fesselträger (2), tiefe Beugesehne (3), oberflächliche Beuge­sehne (4). Dann erscheint das kranke Bein länger als das gesunde: Das Pferd hält das Schultergelenk gestreckt, das Ellbogengelenk hängt weit nach unten durch. Weil ihre Symptome mit vielen Krankheiten verwechselt werden können, kommen tollwutinfizierte Pferde mit unterschiedlichsten Diagnosen in die Kliniken – etwa Verdacht auf Kolik, Rehe, Tetanus, Vergiftung oder Schlundverstopfung. Häufig sind die Symptome jedoch schwer erkennbar. Wenn es heiß, staubig oder sehr trocken ist, können es auch mehr sein“, sagt Augenspezialist Professor Hartmut Gerhards, Leiter der Klinik für Pferde an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Weil die Symptome meist nicht eindeutig sind, reicht die klinische Untersuchung für die Diagnose eines Leberschadens nicht aus. Gräuliche bis dunkelbraune Beläge verursachen einen oft süßlichen Mundgeruch. Solche Pferde haben manchmal Fieber (normal: 37,3 bis 38, 5 Grad Celsius) und fressen nicht mehr richtig. „Es gab freilich bisher kaum Berichte, wie das Karpaltunnelsyndrom im bildgebenden Verfahren diagnostiziert werden kann“, ergänzt er. Schuld kann zuviel Kalzium sein, das stachelige Harnsteine bildet. Es bilden sich Fäulnisspalten und Aushöhlungen. Sind die Halsmuskeln gezerrt, vermeidet das Pferd schmerzhafte Dehnungen, indem es den Hals schief trägt. Mit der Zeit können sie zusammenfließen und flächige Muster im Fell hinterlassen. Manchmal lassen Ödeme (Wasseransammlungen unter der Haut) die Beine auch komplett anschwellen. Bei schweren Gehirnerschütterungen hält die Bewusstseinsstörung länger an. Hautkrankheit bei Pferden. Sie verschwindet ebenso wie das Fieber, wenn die Lungenentzündung nach etwa sechs Wochen chronisch wird. Manchmal verursacht eine Kehlkopfentzündung klaren bis eitrigen Nasen- und Augenausfluss und lässt die Kehlgangslymphknoten schwellen. Klarheit verschafft ein Pilznachweis im Labor. Den Grimmdarm kann er bei einer solchen Einklemmung bis zum Milz-Nieren-Band verfolgen. Den Einstich kontrolliert er in der Regel mit dem Ultraschall. Stattdessen versuchen sie, Holz, Pferdeäpfel und andere ungewöhnliche Stoffe zu fressen. Charakteristisch ist das abrupte Beugen eines oder beider Hinterbeine, weshalb die Krankheit Hahnentritt oder Zuckfuß (engl. “Dadurch entsteht ein halbmondförmiger Effekt, man sieht den Augenhintergrund neben dem Linsenrand„, erklärt Professor József Tóth, Leiter der Pferdeklinik Hochmoor in Gescher-Hochmoor/Nordrhein-Westfalen. Betroffen sind vor allem Hals- und Brustbereich, Mähne und Schweif sowie Röhrbeine oder Kronsaum. „Im Gegensatz zur Kolik legt sich das Pferd relativ still hin“, erklärt Dr. Bingold. Die Schwellung kann sich auf Maulwinkel und Lippen ausdehnen. Was tun, wenn die Haut klafft und blutet? Viele Pferde können kaum schlucken. Symptome sind Pünktchen auf der Hornhaut-Oberfläche, leicht geschwollene Hornhäute, gerötete Bindehäute, tränende Augen und krampfhaft zugekniffene Lider. Manche Hengste schachten den Schlauch aus; Stuten spritzen wie in der Rosse Urin. Variieren nach Art des Bruchs. Auch die Intensität und Häufigkeit der Blähungen hängt von der individuellen Darmflora und der Verdauung ab. Das kranke Ohr hängt tiefer und stellt sich kaum auf, wenn das Pferd die Ohren spitzen will. Um den Entzündungsort noch genauer einzugrenzen, schließt der Tierarzt zunächst andere Lahmheitsursachen wie Gleichbeinfrakturen oder Sehnenscheidenentzündungen aus. Lesen Sie hier, was sich in der 18. Um das Virus zu bestimmen, schickt der Tierarzt Sekretproben ins Labor, wo das Influenza-Virus in bebrüteten Hühnereiern angezüchtet wird. Muskelspasmen können auch in der Kopf- und Nackenregion auftreten, so dass die Augenlider schnell zwinkern, und die Ohren zucken. Manche Pferde geben schnarchende bis röchelnde Atemgeräusche von sich, würgen plötzlich oder haben starke Schluckbeschwerden. Dann tränt das gleichseitige Auge. Alopezie hinterlässt dagegen kahle Stellen. Von einer Wunde spricht man, wenn Haut oder Schleimhaut teilweise oder total durchtrennt sind, wobei auch tieferliegendes Gewebe verletzt sein kann. Sie taumeln plötzlich, stürzen und bleiben liegen. Dabei entstehen Gase und teils übel riechende Fettsäuren, und die Verdauung gerät aus dem Takt. Betroffen sind vor allem Rücken-, Kruppen- und Oberschenkelmuskeln.